Spendenkonto:
    KINDER in NEPAL e. V.
    IBAN: DE50 5125 0000 0007 0218 44
    BIC/SWIFT: HELADEF1TSK

    Im Jahr 2026 war ich schon Ende Februar in Nepal – etwas früher als sonst. Ich wollte unbedingt alles vor der Regierungswahl am 5. März 2026 erledigen. 

    Traditionell an einem Samstag laden wir die älteren Kids – auch die Ehemaligen – zum Mittagessen ein. Es ist für alle eine tolle Begegnung, vor allem, weil viele sich ansonsten gar nicht mehr sehen. Nicht alle kommen, viele sind auch im Ausland oder auch mal im Prüfungsstress oder sind krank. Preeti war wie immer dabei. Sie macht in diesem Jahr ihren Bachelor-Abschluss. Es besteht große Unsicherheit bei ihr, wie es weitergeht (Situation im Land). Preeti würde gerne in Nepal bleiben und arbeiten, wäre aber auch gewillt, alternativ ins Ausland zu gehen, um den Master zu machen oder zu arbeiten. Beides ist schwierig – derzeit. Es gibt fast keine offenen Stellen und auch keine Visavergabe. Auch Shreyata war gekommen. Sie arbeitet nicht mehr als Content-Managerin im Medienbereich, sondern ist zur Siddharta Bank in Kathmandu gewechselt. Dort ist sie in der Kundenbetreuung tätig. Manisha, die im letzten Jahr ihren Abschluss gemacht hatte, ist noch immer auf der Suche nach Arbeit. In Berufsanfänger wird derzeit wenig investiert und Start-ups werden weniger, bzw. haben hohen Kostendruck. Praktika sind nicht zu bekommen. Es könnte mit der neuen Regierung jetzt besser werden. Samjhana hingegen ist noch ganz relaxt. Ihr Studium der Biologie läuft gut und macht ihr viel Freude. Sie mag vor allem die Forschungsarbeit und möchte nach dem Studium auch in diesem Bereich in Nepal arbeiten, entweder an einer Hochschule oder an einem Forschungsinstitut. Sie ist einigermaßen entspannt, da das Studium noch etwas dauert. 

    Prajwal, eines der Kinder in Pokhara, macht in diesem Jahr seinen SEE-Abschluss (10. Klasse) und wird sich mit Bridge-Kursen auf das College (11. und 12. Klasse) vorbereiten. Wie viele in seiner Situation, weiß er noch nicht, was er studieren möchte. Die Devise ist einfach: abwarten, schauen, welche Note im SEE erreicht wird, und dann das Beste daraus machen. Was das Beste ist, wird sich dann zeigen. In den Schulen gibt es keine „Vorbereitung für danach“ – die Mutter kann auch nicht helfen. Sagar, der Sohn von Goma, der Leiterin der Rainbow Children Home (RCH) NGO, wird Prajwal unterstützen. Zurzeit, wie üblich vor der großen Prüfung, wohnt Prajwal mit seinen Klassenkameraden in einem separaten Hostel (Bild unten: Prajwal und sein Hostel). Es ist Lernen angesagt – fünf intensive Monate.

     

     

    In diesem Jahr haben wir, in Zusammenarbeit mit der RCH NGO fünf Kinder neu in unser Sponsoring-Programm aufgenommen: Ritu, Jennis, Sushmita, Sagam und Sonsa.

    Ritu ist die kleine Schwester von Chhita, die wir im letzten Jahr aufgenommen haben. Dazu folgender Hintergrund: Die Familie hat den Vater durch einen Unfall verloren. Die Mutter konnte durch die Vermittlung der RCH, Unterschlupf und Arbeit in einem nahen Kloster finden. Chhita, als Mädchen, konnte dort nicht bleiben. Jetzt, wo Ritu, ihre kleine Schwester, kein Baby mehr ist, muss auch sie das Kloster verlassen. Beide Mädchen wohnen jetzt im RCH-Waisenhaus. Der ältere Bruder darf im Kloster bleiben und wird nun als Mönch ausgebildet.

     

     

    Mit besten Grüßen

    Rudi Hammer

     



    Ältere Berichte (Download):
    Reisebericht März 2025
    Reisebericht März 2024

    Neuigkeiten

    • Reisebericht Februar 2026

      Im Jahr 2026 war ich schon Ende Februar in Nepal – etwas früher als sonst. Ich wollte unbedingt alles vor der Regierungswahl am 5. März 2026 erledigen.  Traditionell an einem Samstag laden wir die älteren Kids – auch die Ehemaligen – zum Mittagessen ein. Es ist für alle eine tolle Begegnung, vor allem, weil viele sich ansonsten gar nicht mehr sehen. Nicht alle kommen, viele sind auch im Ausland oder auch mal im Prüfungsstress oder sind krank. Preeti war wie immer dabei. Sie macht in diesem Jahr ihren Bachelor-Abschluss. Es besteht große Unsicherheit bei ihr, wie es weitergeht (Situation im Land). Preeti würde gerne in Nepal bleiben und arbeiten, wäre aber auch gewillt, alternativ ins Ausland zu gehen, um den Master zu machen oder zu arbeiten. Beides ist schwierig – derzeit. Es gibt fast...

      Weiterlesen …

    Please publish modules in offcanvas position.